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Natur- und Geo-Objekte

Der Rokuanvaara
entstand vor 10 800 - 10 500 Jahren aus dem Sand, den die Schmelzwässer des Inlandeises in einen Tunnel unter dem Eis aufschütteten. Bei weiterem Rückzug des Eisrandes wurde zusätzlich Sand vor dem Eisrand zwischen zwei Eiszungen aufgeschüttet. Die grobkörnige Bodenart hat Einfluss auf die Vegetation, für die ausgedehnte Teppiche aus schneeweißen Rentierflechten typisch sind.
 
Der Nationalpark Rokua
 bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wandertouren. Im Nationalpark gibt es Wanderwege, Feuerstellen und die Möglichkeit, am See Pitkäjärvi sein Zelt aufzuschlagen - in einer Natur, die von alten Wäldern und mit kristallklarem Wasser gefüllten Toteislöchern beherrscht wird.
 
Der Syvyydenkaivo ("Brunnen der Tiefe")
ist Finnlands tiefstes Toteisloch. Es entstand infolge des Abschmelzen eines gigantischen Eisbrocken, der in den mächtigen Sandablagerungen eines glazifluvialen Deltas vergraben war. Die ursprüngliche Tiefe der meisten Toteislöcher des Rokua kann man nur grob erahnen, denn oft ist der tiefste Punkt von einem Teich mit klarem Wasser oder einem Sumpf verdeckt. Foto vom Syvyydenkaivo
 
ImSteinpark Utajärvi
können Sie auf eine Zeitreise durch die Geologie Finnlands machen. Der erste Stein auf dem "Zeitweg" des Steinparks ist sage und schreibe 3,5 Miljarden Jahre alt. Es handelt sich um Gneis aus Siurua, einem Dorf in Pudasjärvi, einer Nachbargemeinde von Utajärvi. Der Gneis ist das älteste bekannte Gestein der gesamten EU.
 
Über die Stromschnellen des Isterinkoski
fließt der Fluss Poikajoki vom Gebiet zwei Milliarden Jahre alter Grauwacken in einen fast ebenso alten geologischen Graben, der mit Tonstein verfüllt ist. Die aufsummierte Fallhöhe der Stromschnellen ist ca. 30 m.
 
Der Bereich Oulujärvi
verlor seine Inlandeisbedeckung vor 10 500 Jahren. Der See entwickelte sich vor 9500 Jahren aus einer Bucht des Ancylussees als Folge der Landhebung, die durch des Wegfall des schweren Eiszpanzers ausgelöst wurde und weiterhin andauert. Das heutige "Meer von Kainuu" ist doppelt so lang wie zu Zeiten seiner Entstehung. Grund dafür ist die ungleichmäßige Landhebung, die das Seebecken nach Südosten geneigt hat.
 
Die 80 km Uferlinie des Manamansalo
besteht zum großen Teil aus Sandstränden. Das Inselinnere bildet ein Wallberg, dessen Aufschüttung auf über 2,5 Milliarden Jahre altes Gestein erfolgte. Auf den sich auf Gneisgestein befindlichen Wanderwegen können Sie noch andere, hervorragend erhaltene Oberflächenformen kennenlernen, die in Verbindung mit dem Abschmelzen des Inlandeises entstanden.